Prof. 521/2018 - W2-Stiftungsprofessur für „Digitale Technologien für die Rehabilitation von Patienten mit komplexen Gesichtsdefekten (Digital technologies for the rehabilitation of patients with complex facial defects)“

21.09.2018Professuren/Juniorprofessuren

Bewerbungsfrist 31.10.2018

Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

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    Unternehmensbeschreibung

    Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist eine gemeinsame Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie hat als eines der größten Universitätsklinika Europas mit bedeutender Geschichte eine führende Rolle in Forschung, Lehre und Krankenversorgung inne. Aber auch als modernes Unternehmen mit Zertifizierungen im medizinischen, klinischen und im Management-Bereich tritt die Charité hervor.

    Stellenbeschreibung

    Einsatzgebiet

    An der CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist am Charité Centrum 9 für Orthopädie und Unfallchirurgie in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Direktor: Prof. Dr. Dr. Max Heiland) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W2-Stiftungsprofessur für „Digitale Technologien für die Rehabilitation von Patienten mit komplexen Gesichtsdefekten zu besetzen.
    Die Professur ist zunächst auf fünf Jahre befristet. Die Professur kann bei positiver Evaluierung und Zusage der weiteren Finanzierung grundsätzlich um weitere fünf Jahre verlängert bzw. ggf. auch entfristet werden.
    Die Einrichtung der Professur erfolgt im Rahmen des Einstein-Zentrums „Digitale Zukunft“ (https://www.digital-future.berlin/)
    Zur Stärkung des wissenschaftlichen Schwerpunktes „individualisierte rekonstruktive Gesichtschirurgie“ soll der Fokus der Forschungsarbeiten auf der Optimierung der zur Verfügung stehenden Planungstools durch einfachere, intuitivere Benutzeroberflächen und optimierte Schnittstellen liegen. Auf deren Grundlage soll die präoperative Behandlungsplanung im Sinne eines „backward planning“ mit multimodalen Bilddaten weiterentwickelt werden. Für die Bilddatenakquisition sollen neben der digitalen Volumentomographie weitere Verfahren adaptiert und optimiert werden, die der komplexen Anatomie des Gesichtsschädels Rechnung tragen und die Strahlenexposition für Patienten reduzieren. Daher muss die Bewerberin/der Bewerber auf dem Gebiet der Bildgebung und Behandlungsplanung für die rekonstruktive Gesichtschirurgie und die weitere Rehabilitation von Patienten umfangreiche wissenschaftliche Expertise aufweisen und entsprechende Forschungsprojekte geleitet haben.

    Insbesondere werden umfangreiche Erfahrungen im Fachgebiet der Oralchirurgie mit Kenntnissen in der Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie und der intra- und extraoralen Prothetik vorausgesetzt. Von dem/der zukünftigen Stelleninhaber/in wird zudem ein starkes Engagement in angewandter Forschung, sowie der Translation neu entwickelter Methoden und Technologien in die medizinische Praxis erwartet.

    Neben der schwerpunktmäßigen wissenschaftlichen Tätigkeit auf dem Gebiet der individualisierten rekonstruktiven Gesichtschirurgie soll eine Einbindung in weitere relevante Forschungsschwerpunkte und Forschungsverbünde der CharitéUniversitätsmedizin Berlin und des Einstein-Zentrums „Digitale Zukunft“ sowie Kooperationen mit klinischen Einrichtungen, den Berliner Universitäten TU, FU und HU und der Industrie erfolgen.

    Erfahrungen und Engagement in der Lehre, didaktische Fähigkeiten und ein aktives Engagement in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden vorausgesetzt. Ein weiteres Kriterium sind die erfolgreiche Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten sowie die Publikation von Forschungsergebnissen respektive Übersichtsartikeln in national und international anerkannten Fachzeitschriften.

    Gesucht wird daher eine national und international ausgewiesene Persönlichkeit, welche die wissenschaftlichen Aktivitäten im interdisziplinären Bereich zwischen Zahnmedizin, Ingenieurwissenschaften, Bildgebung, Visualisierung und Humanmedizin abbilden kann.

    Einstellungsvoraussetzungen: Gem. § 100 BerlHG Professur oder Juniorprofessur bzw. Habilitation oder äquivalente wissenschaftliche Leistungen und Lehrbefugnis oder eine gleichwertige Qualifikation sowie ein Hochschulabschluss in Human- oder Zahnmedizin, Natur- oder Ingenieurwissenschaften.

    Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Die Charité ist zertifiziert durch das Audit familiengerechte Hochschule und ist Mitglied im Dual Career Netzwerk Berlin (www.dualcareer-berlin.de).

    Arbeitsbedingungen & Leistungen

    Einstellungstermin

    ab sofort

    Beschäftigungsdauer

    befristet auf fünf Jahre

    Arbeitszeit

    volle Arbeitszeit

    Vergütung

    Besoldungsgruppe W2 BBesG

    Organisatorisches

    Zusatzinformationen

    Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin trifft ihre Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an und fordert Frauen daher nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bei der Einstellung wird ein polizeiliches Führungszeugnis, teilweise ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Die Bewerbungsunterlagen können leider nur dann zurückgeschickt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Eventuell anfallende Reisekosten können nicht erstattet werden.

    Datenschutzhinweis

    Die Charité weist darauf hin, dass im Rahmen und zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens an verschiedenen Stellen in der Charité (z.B. Fachbereich, Personalvertretung, Personalabteilung) personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden. Weiterhin können die Daten innerhalb des Konzerns sowie an Stellen außerhalb (z.B. Behörden) zur Wahrung berechtigter Interessen übermittelt bzw. verarbeitet werden. Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie unseren Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen für Bewerbungsverfahren, die Sie hier finden, zu.

    Kennziffer

    Prof. 521/2018

    Bewerbungsfrist

    31.10.2018

    Bewerbungsanschrift

    Schriftliche Bewerbungen erbitten wir unter Beachtung der Vorgaben im Internet (https://career.charite.de/am/calls/Bewerbungshinweise.pdf) bis zum 31. Oktober 2018 unter https://career.charite.de einzureichen.

    Ansprechpartner für Nachfragen

    Bei inhaltlichen Nachfragen zur Professur wenden Sie sich an Herrn Prof. Dr. Dr. Max Heiland (max.heiland@charite.de).

    Arbeiten an der Charité


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